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  • Nathalie

Die transformative Kraft der Achtsamkeit im Business

Mehr Erfolg und Erfüllung durch bewusstes Handeln


In der hektischen Welt des Business, in der sich Termine stapeln, E-Mails unaufhörlich eingehen und ständige Erreichbarkeit zur Norm geworden ist, scheint Achtsamkeit ein Fremdwort zu sein. Komplexität, Unplanparkeit, Unsicherheiten führen dazu, dass die Arbeitswelt tiefgreifende Veränderungen erfährt. Das stellt Mitarbeiter*innen und Unternehmen vor tiefgreifende Herausforderungen. Um mit dem rasanten Wandel Schritt halten zu können müssen sich Mitarbeiter*innen, Führungskräfte wie auch das Unternehmen ständig weiterentwickeln und reagieren. Auch wenn Weiterentwicklung per se etwas gutes ist kann sie auch Mehrbelastung und Überforderung mit sich bringen. VUCA und BANI sind nur zwei zusammenfassende Stichworte dafür.


Doch immer mehr Unternehmen erkennen die transformative Kraft der Achtsamkeit und integrieren sie in ihre Unternehmenskultur.


In diesem Blogbeitrag werfe ich einen Blick auf die Bedeutung von Achtsamkeit im Business und wie sie zu mehr Erfolg, Zufriedenheit und Erfüllung führen kann.


Was ist Achtsamkeit?


Bevor ich tiefer in die Thematik eintauchen, will ich zunächst klären, was genau unter Achtsamkeit zu verstehen ist. Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, ohne ihn zu bewerten oder zu verändern. Es geht darum, die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick zu richten, ohne von Gedanken oder Sorgen über die Vergangenheit oder die Zukunft abgelenkt zu werden.


Achtsamkeit im Business: Warum ist sie wichtig?


  1. Stressreduktion: Achtsamkeitstraining hilft dabei, den Stresspegel zu senken und die Belastbarkeit zu erhöhen. Indem man sich bewusst auf den Moment konzentriert, lernen Menschen, die Gedankenflut zu beruhigen und Stressoren gelassener zu begegnen. Dies führt zu einem wirksameren Umgang mit Drucksituationen und einer erhöhten Resilienz.

  2. Verbesserte Entscheidungsfindung: Achtsamkeit unterstützt eine klarere und objektivere Wahrnehmung. Durch bewusstes Beobachten der eigenen Gedanken und Emotionen wird es möglich, Entscheidungen weniger impulsiv und reaktionsgetrieben zu treffen. Dadurch können langfristige Ziele und strategische Entscheidungen besser erreicht und berücksichtigt werden.

  3. Förderung von Kreativität und Innovation: Indem man den Moment bewusst erlebt und aufmerksam für neue Impulse ist, kann die Kreativität gefördert werden. Achtsamkeit öffnet den Geist für neue Ideen und Perspektiven, die zu innovativen Lösungsansätzen und einem frischen Blick auf Chancen und Herausforderungen führen können.

  4. Stärkung der zwischenmenschlichen Beziehungen: Achtsamkeit ermöglicht es uns, präsent und aufmerksam im Umgang mit anderen zu sein. Indem wir wirklich zuhören und uns auf den Moment mit unserem Gegenüber einlassen, können wir Vertrauen aufbauen, Konflikte besser lösen und eine effektivere Kommunikation etablieren.

Carelessness versus Mindfulness


In der oben genannten Situation zwischen Carelessness und Mindfulness stehen Führungskräfte und Unternehmen in der Verantwortung, ein Umfeld zu schaffen, das einen angemessenen Umgang mit Stress und Mehrbelastung ermöglicht.

Durch regelmäßiges, bewusstes Üben können Mitarbeiter Stress abbauen, ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern und ihre Kreativität steigern.

Achtsames Kommunizieren: Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle im Geschäftsleben. Achtsamkeit kann dabei helfen, die Qualität der Kommunikation zu verbessern. Indem man vollständig präsent ist und aktiv zuhört, kann man Missverständnisse reduzieren und eine bessere Verbindung zu den Gesprächspartnern herstellen. Achtsames Kommunizieren beinhaltet auch das bewusste Vermeiden von vorschnellen Urteilen oder impulsiven Reaktionen, was zu einer effektiveren und harmonischeren Zusammenarbeit führt.

Achtsame Entscheidungsfindung: Oftmals treffen wir Entscheidungen basierend auf voreingenommenen Denkmustern oder unkontrollierten emotionalen Reaktionen. Achtsamkeit hilft uns, bewusster und objektiver zu entscheiden. Durch das bewusste Erkennen von eigenen Vorurteilen und automatischen Reaktionen können wir uns von ihnen distanzieren und fundierte Entscheidungen treffen, die auf einer klareren Wahrnehmung der Situation basieren.

Achtsamkeitsbasiertes Zeitmanagement: Zeitmanagement ist ein wichtiger Aspekt im Geschäftsleben. Oftmals neigen wir dazu, uns von zahlreichen Aufgaben und Terminen überwältigen zu lassen. Achtsamkeit kann uns helfen, bewusster mit unserer Zeit umzugehen und Prioritäten zu setzen. Indem wir uns auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren und unsere Aufmerksamkeit auf die aktuelle Aufgabe richten, können wir unsere Produktivität steigern und ein Gefühl der Erfüllung im Umgang mit unseren Aufgaben erleben.

Achtsamkeit im Umgang mit Stress: Stress ist in der heutigen Geschäftswelt allgegenwärtig. Achtsamkeit kann dabei helfen, den Umgang mit Stress zu verbessern. Indem wir lernen, den Moment bewusst wahrzunehmen und uns von negativen Gedankenmustern zu distanzieren, können wir Stressoren gelassener begegnen. Achtsamkeit ermöglicht es uns, einen Schritt zurückzutreten, unsere Emotionen zu regulieren und effektive Stressbewältigungsstrategien anzuwenden.

Förderung einer achtsamen Unternehmenskultur: Unternehmen können Achtsamkeit als Grundwert in ihrer Unternehmenskultur etablieren. Dies kann durch Trainings, Workshops oder regelmäßige Achtsamkeitspraktiken am Arbeitsplatz geschehen. Indem Achtsamkeit gefördert wird, entsteht eine Atmosphäre des Wohlbefindens und der gegenseitigen Unterstützung. Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt und sind motivierter, ihr Bestes zu geben.


Wie kann Achtsamkeit wirksam in die Kultur eines Unternehmens integriert werden?


Die Integration von Achtsamkeit in die Unternehmenskultur erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der von der Führungsebene vorangetrieben und von Mitarbeiter*innen unterstützt wird.


Hier einige Möglichkeiten, wie Achtsamkeit sinnvoll in die Kultur eines Unternehmens integriert werden kann:

  1. Führung durch Vorbild: Führungskräfte sollten selbst achtsame Praktiken vorleben und ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, sich Zeit für Achtsamkeit zu nehmen. Indem sie bspw. selbst regelmäßig achtsam kommunizieren oder wertschöpfend Entscheidungen treffen, senden sie ein klares Signal, dass Achtsamkeit im Unternehmen wichtig ist.

  2. Trainings und Workshops: Unternehmen können Trainings zum Thema Achtsamkeit und Coachings mit achtsamkeitsorientiertem Ansatz anbieten. Diese können theoretisches Wissen vermitteln, aber auch praktische Übungen wie Atemtechniken und Stressbewältigungs- und Zeitmanagemementstrategien beinhalten.

  3. Achtsame Meetings und Pausen: Meetings können oft hektisch und ineffizient sein. Unternehmen können achtsame Meetings einführen, bei denen bewusste Kommunikation, aktives Zuhören und Präsenz im Vordergrund stehen. Darüber hinaus können Unternehmen achtsame Pausen fördern, in denen Mitarbeiter sich bewusst Zeit nehmen, um zu entspannen, aktiv zu sein oder einfach nur den Moment zu genießen. Je nach gusto.

  4. Schaffen von Rückzugsorten: Unternehmen können Räume schaffen, in denen Mitarbeiter sich zurückziehen und entspannen können. Solche Rückzugsorte bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich regelmäßig vom Arbeitsstress zu erholen. ihre Achtsamkeitspraktiken zu vertiefen, um dann mit einem neuen Blickwinkel und kreativen Ideen weitermachen zu können.

  5. Achtsamkeit als Teil der Unternehmenswerte: Unternehmen können Achtsamkeit explizit als Teil ihrer Unternehmenswerte und -philosophie festlegen. Indem sie Achtsamkeit als einen integralen Bestandteil der Unternehmenskultur etablieren, zeigen sie, dass sie das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter ernst nehmen und eine unterstützende Arbeitsumgebung schaffen wollen.

  6. Achtsamkeit im Personalmanagement: Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter kann auch die Achtsamkeit berücksichtigt werden. Durch gezielte Fragen und Aufgaben im Bewerbungsprozess kann ermittelt werden, ob Bewerber bereits Erfahrung mit Achtsamkeitspraktiken haben oder offen für deren Integration im Arbeitsalltag sind. Darüber hinaus kann Achtsamkeit auch in die Personalentwicklung und Mitarbeiterbetreuung einbezogen werden, um individuelles Wachstum und Wohlbefinden zu fördern.

Die Integration von Achtsamkeit in die Unternehmenskultur erfordert Zeit, Geduld und kontinuierliche Bemühungen. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter verstehen, wie Achtsamkeit ihnen persönlich und beruflich zugutekommen kann. Wenn Achtsamkeit in die Kultur des Unternehmens eingebettet ist, kann sie zu einem positiven und produktiven Arbeitsumfeld beitragen, in dem Mitarbeiter ebenso kreativ, wie motiviert arbeiten wollen.


Und wie so oft...das Motto bleibt...scheiter heiter und probiere es aus!








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